Die Stiftung



Inhaltliche Ansätze

Kultur und Religion sind Aspekte, die oft eng miteinander verwoben gesehen werden. Die Buddha-Lehre fordert zu klarem eigenen Sehen auf. Was die Kultur im jeweiligen Land schenkt, ist den Menschen in ihrem heimatlichen Bereich Halt und Orientierung. Dies braucht eine Religion nicht infrage zu stellen. Ein Schulungsweg im Geistigen wird sich in jede Kultur einfügen können. Frei von den kulturellen Prägungen der asiatischen Herkunftsländer wird in der Dhamma-Stiftung in hiesigem Kulturkreis die Lehre des Buddha in ihrer Theravada-Form verstanden. Der Orden ist in der Struktur einer Ordenssatzung in ihren traditionellen Werten verankert. Die historische Ausrichtung ist hier gewahrt. Die Lehrreden des Buddha (Pāli-Kanon) bilden die Grundlage im konkreten Übungsweg. Die zwei Standbeine der Achtsamkeitsschulung einerseits und die Schulung der Charakterqualitäten anderseits tragen in einheitsbildender Gehbewegung die erforderlichen Übungsfelder.

Inhaltlich hält die Buddha – Lehre vier Gruppen von Übenden (Sangha): Es sind dies zunächst die Ordensleute, die Nonnen und Mönche, die die ersten beiden Teile bilden. Man spricht von ihnen als der lebendigen Lehre; sie sind der geistigen Übung verpflichtet. Ihr Leben trägt nicht die materielle Seite in Orientierung. Sie sind keiner Einrichtung und keinem Kloster verpflichtet. Traditionell können sie frei ihren Aufenthalt wählen. Auf Wunsch hin, bleiben Sie auch an Orten, wenn eine Existenz für Sie dort möglich ist. Den dritten und vierten Teil bilden die im weltlichen Stand lebenden Frauen und Männer (Haus- u. Laienstand). Sie sind in der Regel stärker noch dem Weltlichen und Materiellen verbunden. Das Geistige ist in Orientierung integriert. In der Tradition hielten die vier Teile Verantwortung für einander. Während der Orden das Geistige fassbar und erlebbar zugänglich hielt, trug der weltliche Stand das Seinige für den körperlichen Erhalt bei. Das ist Teilen, wie es das Leben leicht möglich machte.

In diesem Ideal fußend, suchte der Haus- und Laienstand / Förderkreis Kloster sein Wirken zu verankern. Der Laienstand ist im Klösterlichen mit integriert. Im Förderkreis ist der weltliche Stand tragend; der Ordensteil ist Gast – er wird um Rat gebeten, wo ein Zusammenwirken in formfindende Gestaltung getragen wird. Kulturelle, zeit- und ortsgemäße Entwicklungen, mit Integration von Natur und Umgebung, sind Bereiche, wo Projekte innerhalb des Förderkreises einen Einbund von Kloster und hiesigem Umfeld schenken.