Haus- und Laienstand



Haus- und Laienstand / Förderkreis

Gemäß der Tradition sind im Klösterlichen auch der Haus- und Laienstand (im weltlichen Stand Lebende) integriert. Der Orden ist tragend im Kloster und hält die Struktur wie sie im Ordensstand üblich ist.

Inhaltlich hält die Buddha-Lehre vier Gruppen von Übenden und Förderern. Es sind dies zunächst die Ordensleute, die Nonnen und Mönche, die die ersten beiden Teile bilden. Man spricht von ihnen als der lebendigen Lehre; Sie sind der geistigen Übung verpflichtet. Ihr Leben trägt nicht die materielle Seite in Orientierung. Sie sind keiner Einrichtung und keinem Kloster verpflichtet. Traditionell können sie frei ihren Aufenthalt wählen. Auf Wunsch hin, bleiben Sie auch an Orten, wenn eine Existenz für Sie dort möglich ist.
Den dritten und vierten Teil bilden die im weltlichen Stand lebenden Frauen und Männer. Sie sind in der Regel stärker noch dem Weltlichen und Materiellen verbunden. Das Geistige ist in Orientierung integriert.
In der Tradition hielten die vier Teile Verantwortung für einander. Während der Orden das Geistige fassbar und erlebbar zugänglich hielt, trug der weltliche Stand das Seinige für den körperlichen Erhalt bei. Das ist Teilen, wie es das Leben leicht möglich machte.

Immer wieder findet sich in den Lehrtexten des Buddha das Besondere eines solchen Wirkens. Sei es aus kammischer Sicht, wo es zur Ordensunterstützung heißt, sie sei der beste Boden für segensreiches Wirken oder auch die im eigenen Bereich erlebbare Bereicherung, die im Kontakt Klösterliches und traditionelles Leben von Nonnen und Mönchen schenkt

Auf diesem Ideal fußend, suchte der Förderkreis Kloster sein Wirken zu verankern. Im Förderkreis ist der weltliche Stand tragend; der Ordensteil ist Gast – er wird um Rat gebeten, wo ein Zusammenwirken in formfindende Gestaltung getragen wird.
Auch Kulturelle, zeit- und ortsgemäße Entwicklungen, mit Integration von Natur und Umgebung, sind Bereiche, wo Projekte innerhalb des Förderkreises einen Einbund von Kloster und hiesigem Umfeld schenken.

Übende im Haus- und Laienstand können im Kloster fest mit leben und sich auch zeitlich begrenzten Einbund wählen. Viele der zurzeit Mitwirkenden wählten sich Formen des regelmäßigen Kontaktes mit klaren Aufenthaltszeiten im Kloster.

In dieser Art fanden sie Einbund ins Klösterliche. Ihr Mitwirken schenkte auf der anderen Seite; das Regenerative, etwas Ruhe, Stille und innere Verankerung fand in ihren Alltag. Der Einbund ins Klösterliche erschloss eine Stütze, die im Alltag ansonsten kaum zu finden ist.

Die Haus- und Laiengemeinschaft stützt in den Bereichen in denen es weltliche Fürsorge braucht. Über sie können insbesondere auch solche Bereiche mit in den Einbund getragen werden, die kulturell fürs hiesige Umfeld durchaus von Bedeutung sind und in denen der Orden traditionell nicht wirkt. In der Dhamma-Stiftung und dem hiesigen Einsiedler-Kloster Hassel fanden eine Vielzahl von Projekten in Förderkreis-Organisation in Bahn.